Ärzte

Menschen im Delir

Patienten, die auf Intensivstation ein Delirium erleiden, verlassen die Klinik häufig mit kognitiven Störungen, die auch drei Monate oder ein Jahr später noch nachweisbar sind. Ein Delir ist bei Patienten, die auf Intensivstationen und IMC-Einheiten nicht selten. Die Symptome reichen von leichter Verwirrtheit bis zu ausgeprägten Denk- und Gedächtnisstörungen, und Symptome einer Psychose (Halluzinationen) sind nicht selten.

Sie haben sicher schon einmal einen Menschen im Delir erlebt. Wissen Sie aber auch, wie man dem Delir gegenüber tritt und was man machen kann, bzw. was Sie hätten machen können? Ein Delirium ist ein akutes, schweres, prinzipiell reversibles, organisch bedingtes Psychosyndrom mit Bewusstseins-/ Wahrnehmungs-/ Aufmerksamkeits- und Denkstörung.

"If you don´t look, you won´t find it!", denn man spricht hier von einem Notfall.

Ziel dieser Fortbildung ist es, das Delir und den Umgang mit diesen Patienten besser zu erkennen und zu verstehen.

  • Kennzeichen des Krankheitsbildes
  • Erkennen und richtig behandeln
  • Ärztliche Therapie und pflegerischer Umgang

Veranstaltungszeitraum

- 04. Juni 2019 16:30 Uhr

Veranstaltungsort

Haus D, UG, Seminarraum D.0064

Referent

Dr. Benjamin Büchele, Mathias Hohlstein

Teilnahmegebühr

€ 90,00

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