Implantate

Implantologie & Knochenaufbauten

Implantologie & Knochenaufbauten

Zahnimplantate sind dem alternativ in Frage kommenden Zahnersatz in funktioneller und ästhetischer Hinsicht meist deutlich überlegen.

Wir sind spezialisiert und verfügen über große Erfahrung im Knochenaufbau (Augmentation) und Setzen von Implantaten. Daher haben wir  2004 wegen der großen Nachfrage ein eigenes Zentrum („Implantologicum Karlsruhe“) gegründet.

Implantologie-Sprechstunde („Implantologicum“)
für Privat- und Kassenpatienten
Telefon: 0721 974-4201
Telefax: 0721 974-4209
E-Mail

Bitte bringen Sie zu Ihrem Termin folgendes mit

  • Überweisungsschein (optional)
  • Situationsmodelle (wenn vorhanden)
  • Aktuelle Röntgenbilder (< 1 Jahr alt)
  • Diagnosenliste und Medikationsplan, vom Hausarzt unterzeichnet


Die Implantologie mit den flankierenden Maßnahmen wie Rekonstruktionen der Kiefer, Kieferkammaufbau mit Eigenknochen und Knochenersatzmaterialien war seit jeher ein Schwerpunkt der Karlsruher Klinik für MKG-Chirurgie.

Implantate in zahnlose Kieferabschnitte können den Halt des Zahnersatzes verbessern und damit evidenzbasiert die Lebensqualität verbessern.

Bei Einzelzahnlücken kann ein Beschleifen der Nachbarzähne vermieden und damit gesunde Zahnsubstanz erhalten werden.

Bei Freiendlücken, wenn also die letzten Zähne einer Reihe fehlen, kann herausnehmbarerer Zahnersatz nur mit Implantaten vermieden werden.

Nur mit Implantaten ist ein Kieferkammerhalt möglich, ansonsten gibt es keine Methode, mit der die Kieferatrophie, also der schrittweise Knochenabbau nach Zahnextraktion aufgehalten werden kann.

Seit 35 Jahren werden an der Klinik Implantate gesetzt, von denen immer noch viele in Funktion sind und Dr. Dr. Matthias Peuten, ehemals leitender Oberarzt der Klinik, war einer der Pioniere auf diesem Gebiet. Prof. Dunsche ist seit Jahren (Focus 2010, 2011, 2013, 2015, 2016, 2017) kontinuierlich als einziger Implantologe der Region im Focus unter Deutschlands Topmedizinern gelistet.

Jährlich werden 300 bis 800 Implantate inseriert, die meisten mit gleichzeitigem oder vorausgehendem Knochenaufbau. Hierfür stehen verschiedene Methoden zur Verfügung.
Einer der Höhepunkte im Bereich der dentalen Implantologie ist der in Kooperation mit einer Karlsruher Firma entwickelte Distraktor QMultitraktor Typ Karlsruhe, mit dem ohne Transplantatentnahmen, quasi durch Knochenstreckung die Kieferkamm und Weichgewebsregeneration möglich ist. Zwar ist sein Einsatzgebiet wegen der Entwicklungen in der Implantologie zurückgegangen, aber dennoch kann durch seine Anwendung ohne anderenorts Knochen zu entnehmen, der fehlende Knochen vor der Implantation – ähnlich wie bei der Beinverlängerung - generiert werden und zudem wird eine hervorragende Weichgewebsdecke geschaffen.

Heute vermeiden wir, wenn immer möglich Augmentationen, da diese mit einer erhöhten Belastung für Sie, als Patient einhergehen, ohne entsprechende Vorteile zu bringen. Häufig lassen sich aber nur gute und für Langzeit stabile Ergebnisse erzielen, wenn komplexe Rekonstruktionen, besonders unter Berücksichtigung einer evtl. notwendigen begleitenden Parodontalbehandlung durchgeführt werden. Diese erfordern dann häufig Knochenaufbau und Weichgewebsverpflanzungen. Fast immer reichen uns die Transplantate aus der Mundhöhle aus, nur selten bei sehr großen Defekten kommen die Transplantate vom Becken oder Schädeldach.