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Schlaganfall – Wettlauf mit der Zeit

Experten des Neurozentrums am Klinikum Karlsruhe beteiligen sich mit einem AOK Arzt-Patienten-Forum am bundesweiten Tag gegen den Schlaganfall.

Am 10. Mai findet in Deutschland der Tag gegen den Schlaganfall statt. Anlässlich dieses Tags werden bundesweit vielfältige Aktivitäten und Veranstaltungen angeboten. Experten des Neurozentrums am Klinikum Karlsruhe beteiligen sich am 17. Mai um 18:00 Uhr mit einem AOK Arzt-Patienten-Forum an dieser Aktion. Der Aktionstag wurde 1999 von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe ins Leben gerufen. Die Stiftung feiert dieses Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum.

Den Angaben der Stiftung zufolge erleiden in Deutschland jährlich rund 270.000 Menschen einen Schlaganfall, der mit schweren gesundheitlichen Folgen einhergehen kann. So seien 60 Prozent der Patienten in der Folge auf Therapie, Hilfsmittel oder Pflege angewiesen.

Mit Blick auf diese Zahlen sind die Prävention, eine schnelle und umfassende Diagnostik sowie eine zeitnahe Therapie von zentraler Bedeutung. Der akute Schlaganfall stellt einen Wettlauf mit der Zeit dar. Kerstin Tykocinski, Oberärztin der Neurologischen Klinik, gibt einen aktuellen Überblick rund um die Themen Prävention und Therapie des Schlaganfalls. Der Direktor der Klinik für Gefäß- und Thoraxchirurgie, Martin Storck, informiert über operative Eingriffe an der Halsschlagader zur Vermeidung von Schlaganfällen. Sebastian Arnold, Leiter der Sektion Neuroradiologie, gewährt anschauliche Einblicke, was im Katheterlabor der Neuroradiologie passiert. Abschließend zeigt Uwe Spetzger, Direktor der Neurochirurgischen Klinik, auf, welche neurochirurgisch-operativen Behandlungsmöglichkeiten es gibt.

Das Arzt-Patienten-Forum wird von der AOK - Die Gesundheitskasse Mittlerer Oberrhein unterstützt. Es findet im Veranstaltungszentrum in Haus R im Städtischen Klinikum Karlsruhe in der Moltkestraße 90 statt. Die Vorträge sind kostenfrei und eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Wegen der Baumaßnahmen im Klinikum wird der Eingang über die Franz-Lust-Straße empfohlen.

Petra Geiger
Autor: Petra Geiger