Das Bild zeigt den Haupteingang Haus S

Kindernotaufnahme

Am Zentrum für Kinder und Frauen in Haus S ist im Erdgeschoß eine moderne, nach neuesten medizinischen Erkenntnissen ausgestattete interdisziplinäre Kindernotaufnahme etabliert.
Das Bild zeigt 3 Plüschtiere

Rund um die Notfallbehandlung

Das Wohl und die rasche Genesung Ihres kranken Kindes stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit.
Das Bild zeigt den Schockraum in der Kindernotaufnahme

Zentrale Anlaufstelle

Als zentrale Anlaufstelle für alle akut erkrankten und verunfallten Kinder aus der Region versorgen wir rund um die Uhr Neugeborene, Säuglinge, Kleinkinder und Jugendliche.

Kindernotaufnahme

Telefonnummer 0721 974-0
Faxnummer
0721 974-3319
Klinikgebäude Haus S, Kußmaulstraße 8

Kindernotaufnahme KINA

Die Kindernotaufnahme (KINA) ist erste Anlaufstelle für die Versorgung von akut erkrankten oder verletzten Neugeborenen, Säuglingen, Kindern und Jugendlichen im Klinikum Karlsruhe.

Hier werden ausschließlich Notfall-Erstbehandlungen durchgeführt. Für Notfälle ist die KINA rund um die Uhr aufnahmebereit. Abklärungen und erweiterte Diagnostik können nur stationär oder nach Terminvereinbarung in den entsprechenden Spezialambulanzen erfolgen.

Bitte stellen Sie sich in der KINA aufgrund der vielen Patientinnen und Patienten auf lange Wartezeiten ein.

Für Patientinnen und Patienten, die nicht aufgrund eines Notfalls zu uns kommen, ist die Kindernotfallpraxis der KVBW auf der Rückseite der Kinderklinik (Knielinger Allee 101, 76133 Karlsruhe) die richtige Anlaufstelle:

Was Sie im Notfall beachten sollten

Zur Kindernotaufnahme gelangen Sie über den Zugang Kußmaulstraße von Haus S. 
Bitte wenden Sie sich direkt nach dem Eingang nach links und klingeln dort. Auch bei Notfällen benötigen wir einige wichtige Informationen. Bitte bringen Sie nach Möglichkeit die Versichertenkarte, den Impfausweis und das gelbe Untersuchungsheft Ihres Kindes mit. Bei Verdacht auf infektiöse Erkrankungen (z.B. Windpocken, unklare Hautausschläge usw.) benutzen Sie bitte den dafür vorgesehenen Infekteingang (Eingang Kußmaulstraße) und melden sich über die Gegensprechanlage an. Sie verhindern damit eine Ansteckung der Kinder im Wartebereich.

Was tun bei Fieber?

In der Elternleitlinie zum Umgang mit Fieber bei Kindern und Jugendlichen lesen Eltern und Angehörige, was sie bei Fieber tun.

Fieberleitfaden (PDF, 3,45 MB)

Wie messe ich Fieber richtig?

  • Bei Neugeborenen und Säuglingen: Messung im Po mit einem Digitalthermometer, dessen Spitze gleitfähig gemacht wurde. Die Messung an anderen Stellen ist ungenauer.
  • Bei älteren Kindern und Jugendlichen: Messung im Ohr mit einem Trommelfellthermometer ist in den meisten Fällen ausreichend.

Was sind Warnzeichen bei Fieber und wann ist ärztlicher Rat empfohlen?

Wenn eines der Warnzeichen (Seite 4 im Leitfaden) auftritt, Sie unsicher sind oder sich Sorgen machen, sollten Sie ärztlichen Rat einholen.

Wie kann ich mein Kind auch ohne Medikamente unterstützen?

  • Ihr Kind braucht vor allem liebevolle Zuwendung, Ruhe und Sicherheit. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind ausreichend trinkt. Ermöglichen Sie Ihrem Kind ungestörten Schlaf.
  • Versorgen Sie Ihr Kind je nach seinem Befinden. Die Fieberphase, in der es sich befindet, kann Ihnen Rückschlüsse für Ihr Handeln geben (Seite 6). Im Fieberanstieg sollten Kinder und Jugendliche, wenn sie frieren (kühle Hände und Füße, Schüttelfrost), ihrem Wärmebedarf gemäß versorgt und zugedeckt werden, bis eine für das Kind angenehme Temperatur erreicht ist. Ist Ihrem Kind zu warm, kann es leichter bedeckt sein. Kühlen oder eine kalte Umgebung ist nicht ratsam, wenn Ihr Kind diese als unangenehm empfindet.

Braucht mein Kind Medikamente, wenn es Fieber hat?

  • Normalerweise gibt es bei fiebernden Kindern keine Notwendigkeit eine hohe Temperatur zu senken.
  • Geben Sie fiebersenkende Medikamente nur, wenn Ihr Kind Schmerzen hat und zur Verbesserung seines Befindens. Geben Sie diese nur so lange, bis sich Ihr Kind besser fühlt.
  • Es ist sehr wichtig, dass Sie die empfohlenen Mengen für Ibuprofen und Paracetamol einhalten und nicht überschreiten. Beachten Sie hierfür unbedingt den Beipackzettel und die Angaben Ihrer Ärztin oder Ihres Arztes.
  • Wenn Ihr Kind weiterhin leidet, können Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt über die Möglichkeit eines Wechsels des Medikamentes sprechen.
  • Fiebersenkende Medikamente verhindern Fieberkrämpfe nicht und sollen nicht speziell dafür eingesetzt werden.
  • Die vorsorgliche Gabe von fiebersenkenden Medikamenten bei Impfungen ist nicht nötig.
  • Fieber an sich ist kein Grund für ein Antibiotikum. Antibiotika wirken nicht gegen Viren und sind daher bei Infektionen nicht immer nötig. Antibiotika können ihrem Kind und der Umwelt schaden, wenn sie nicht notwendig sind.

Wie viel Erholungszeit braucht mein Kind?

Sorgen Sie für eine ausreichend lange Zeit für die Erholung Ihres Kindes. Kinder und Jugendliche sollten mindestens einen Tag fit und fieberfrei sein, bevor sie wieder in den Kindergarten oder die Schule gehen.

Quelle: AWMF

Über die KINA

Unser fachübergreifendes Team besteht aus erfahrenen Fachkinderkrankenpflegekräften sowie Ärztinnen und Ärzten der Disziplinen Kinder- und Jugendmedizin, Kinderchirurgie, Kinderintensivmedizin und Kinderanästhesie.

Im speziell ausgestatteten Schockraum können fachübergreifend alle lebenserhaltenden Maßnahmen bei schwer verletzten oder lebensbedrohlich erkrankten Patientinnen und Patienten durchgeführt werden. Die erforderliche Diagnostik (Röntgen, Ulltraschall, Blutanalysen) erfolgt in kürzester Zeit.

Durch die Anbindung eines der wenigen in Deutschland etablierten Kindernotarzteinsatzfahrzeuges (Kinder-NEF) garantieren wir zudem eine hochkompetente präklinische Versorgung von Notfällen im Kindesalter.

Ausgezeichnet für Kinder

"Ausgezeichnet für Kinder": Die Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. bescheinigt der Klinik, dass alle Kriterien für die 6. Bewertungsrunde „Ausgezeichnet. FÜR KINDER 2020 – 2021“ erfüllt sind.

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