18F-PSMA/68Ga-PSMA
Einsatzgebiet
Prostatakarzinom
Der PSMA-Ligand bindet an das Prostata-spezifische Membranantigen (PSMA), das auf Prostatatumorzellen stark ausgeprägt ist. So lassen sich Tumorherde und Metastasen sichtbar machen. Der Tracer wird entweder mit radioaktivem Fluor (18F) oder mit Gallium (68Ga) markiert. 68Ga-PSMA wird unter Berücksichtigung der Einzelfallindikation speziell für Sie im Städtischen Klinikum Karlsruhe hergestellt (§13 2b AMG).
Ablauf
- Injektion über eine Vene im Arm
- Wartezeit: ca. 90 Minuten (18F) bzw. 60 Minuten (68Ga)
- Messzeit im Scanner: ca. 10 Minuten
Strahlenbelastung
Ca. 3 mSv (etwa 1,5–2-fache jährliche Strahlenbelastung in Deutschland). Die CT trägt zusätzlich ca. 8–14 mSv bei; bei vorhandenen aktuellen Voraufnahmen sind dosissparende Low-dose-Protokolle möglich. Nebenwirkungen durch den Tracer sind nicht zu erwarten.
Vorbereitung
- Aktuelle Befunde zur Tumorerkrankung mitbringen (insbesondere Kreatinin- und TSH-Werte bei geplanter Kontrastmittelgabe)
- Nach einer Prostatastanzbiopsie bitte mindestens 5 Wochen bis zur PET-Untersuchung abwarten