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Zentrale Notaufnahme im Klinikum Karlsruhe bezieht im laufenden Betrieb neue Räumlichkeiten

Zugang für alle Patienten erfolgt unverändert über Haus R

Im Zuge der Inbetriebnahme von Haus M im Klinikum Karlsruhe hat die Zentrale Notaufnahme (ZNA) am 27. April im laufenden Betrieb ihre neuen Räumlichkeiten im Gartengeschoss von Haus M bezogen. Am Zugang ändert sich für Patienten und Rettungsdienste dennoch nichts. Sie erreichen die ZNA weiterhin über Haus R von der Franz-Lust-Straße kommend.

„Die neuen Räume in Haus M sind modern ausgestattet und stellen eine deutliche Verbesserung zu den bisher genutzten Räumen dar“, freut sich Harald Joachim Proske, ärztlicher Leiter der ZNA. „Wir können hier jeden Patienten auf höchstem Niveau und unter Einhaltung der durch die Corona-Pandemie notwendigen Hygienemaßnahmen versorgen.“

Dass der Umzug im laufenden Betrieb stattfinden konnte, ist einer punktgenauen Vorbereitung und Teamarbeit zu verdanken. „Pflegekräfte, Ärzte, aber auch die Kolleginnen und Kollegen der verschiedenen Abteilungen wie Technik, IT, Infrastruktur oder Inbetriebnahme haben Hand in Hand gearbeitet, damit der Umzug möglichst zügig abgeschlossen ist“, betont Proske. „Wir konnten schon nach kurzer Zeit den ersten Schockraum in Haus M zur Versorgung eines Notfalls nutzen.“

Der Umzug ist der erste Schritt zur deutlichen Vergrößerung der ZNA. Die durch den Umzug freien Räumlichkeiten werden nun renoviert und sind künftig ebenfalls Teil der Notaufnahme. „Wir behandeln inzwischen ca. 50.000 Notfallpatienten im Jahr“, erklärt Proske. „Die Zahlen werden erwartet weiter ansteigen und die Komplexität der Versorgungsstrukturen nimmt zu. Deshalb ist es erforderlich, dass auch die Kapazitäten zur Versorgung mitwachsen.“

Mit dem Umzug der ZNA ist nahezu das ganze Gartengeschoss von Haus M in Betrieb.

Autor: Oliver Stilz