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KMT-Station zieht in Haus M

Neue Räumlichkeiten ermöglichen moderne Zelltherapieverfahren und optimale Behandlung der Nebenwirkungen

Mit der Station für Stammzelltransplantation und zelluläre Therapie (KMT) ist heute ein weiterer wichtiger Teil des Klinikums in das neue Funktions- und Bettengebäude Haus M umgezogen. Davon profitieren die Patientinnen und Patienten, deren Immunsystem durch die intensive Chemotherapie und die Stammzelltransplantation deutlich geschwächt ist.

„Die gesamte Station ist mit einer Luftfilteranlage und Überdruck ausgestattet, sodass die abwehrgeschwächten Patienten vor Infektionen geschützt werden“, hebt Oberarzt Dr. Lukas Kündgen hervor. „Die erhöhte Zahl von Monitorplätzen ermöglicht daneben die kontinuierliche Überwachung kritisch kranker Patienten.“ Blutprodukte können jetzt über eine eigene Rohrpostanbindung an die Transfusionsmedizin direkt und zeitnah auf die Station geliefert werden.

In den neuen Räumlichkeiten können neben den autologen und allogenen Blutstammzelltransplantationen künftig auch moderne Zelltherapieverfahren wie die CAR-T-Zell-Therapie angeboten werden. Dabei kommen gentechnologisch veränderte körpereigene T-Zellen zum Einsatz.

Da die KMT auf der Intensivstationsebene angesiedelt ist, kann die Behandlung schwerer Nebenwirkungen jetzt mit kurzen Wegen optimal organisiert werden.

„Der Umzug der 9 Patientinnen und Patienten von Haus D in Haus M verlief dank der guten Vorbereitung und der engagierten Helfer schnell und problemlos,“ betont Prof. Martin Bentz, Direktor der Medizinischen Klinik III. „Darüber sind wir angesichts des Gesundheitszustands unserer Patienten sehr dankbar.“

Autor: Oliver Stilz