Bauen im Klinikum

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Der Neubau ist geschafft: Haus M füllt sich mit Leben ...

Rund viereinhalb Jahre nach der Grundsteinlegung ist es endlich soweit: Am 25. März eröffnet das Städtische Klinikum Karlsruhe offiziell sein neues Betten- und Funktionshaus Haus M.

Das Gebäude erstreckt sich über die gesamte Länge des Klinikcampus zwischen Haus S und Haus R und verzahnt als „neue Mitte“ künftig andere klinische Gebäude mit direkten Übergängen über die so genannte Magistrale. Für die Patientenversorgung ergibt sich dadurch eine geschlossene Gebäudestruktur.

Das Gartengeschoss mit einem zentralen Haupteingang beherbergt die Patientenaufnahme und die Ambulanzen. 

Darüber hinaus haben sich mit Haus M die Flächen und Räumlichkeiten für die Zentrale Notaufnahme (ZNA) deutlich vergrößert, um den weiter wachsenden Patientenzahlen von über 50.000 Patienten jährlich gerecht zu werden.

Mit moderner Technologie und einem umfassenden medizinischen Leistungsangebot auf höchstem Niveau setzt der Neubau Maßstäbe in der Patientenversorgung. Die beiden Ebenen mit den Allgemein- und Wahlleistungsstationen im oberen Gebäudebereich bieten künftig 240 Betten für Patienten der Urologie, Neurochirurgie, Unfallchirurgie, Allgemeinchirurgie sowie einem Teil der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie.

Auf der Intensiv-Ebene in Ebene 1 stehen daneben 88 Betten für Intensiv- und Überwachungspatienten und eine Station mit 14 Betten für Patienten mit Knochenmarktransplantation zur Verfügung.

Der zentrale Operationstrakt umfasst 20 hochmoderne OP-Säle, die teilweise als Hybridsaal mit bildgebenden Anlagen ausgestattet sind.
Direkt daneben befindet sich die Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP), umgangssprachlich Sterilisation genannt. Eine ausgeklügelte Logistik sorgt dafür, dass für jede einzelne Operation die passenden Materialien bereitstehen und der Eingriff so sicher wie möglich verläuft.

Die Zentralisierung wichtiger Leistungsbereiche in einem Gebäude führt zu einer Verkürzung der Wege für Patienten und Mitarbeitende.

Daneben ist der Neubau auch beim Patientenkomfort ein Meilenstein: In den neuen Bettengeschossen gibt es nur noch Zweibettzimmer, die alle mit Dusche und WC ausgestattet sind, ein Schlauchsystem in der Decke hilft, die Temperaturen im Sommer angenehm zu halten. Bei der Innenausstattung ist das helle, farbige Ambiente aller Stationen hervorzuheben, ein Leitsystem, das durch einen Wettbewerb der Kunstkommission begleitet wurde.

Die Mitarbeitenden können sich auf moderne Arbeitsplätze mit einer adäquaten technischen Ausstattung, durchdachter Logistik und angemessenen Platzverhältnissen freuen.

Mitten in der Corona-Pandemie ist es gelungen, den Neubau pünktlich fertigzustellen und dabei auch im Kostenbudget zu bleiben. Dass die
Eröffnung von Haus M wie geplant im März stattfinden kann, ist ein Gemeinschaftserfolg der vielen Beteiligten: angefangen bei der Stabstelle Neubauplanung, den Mitarbeitenden, den Architekten, den Bauunternehmen und Handwerkern über die Dienstleister, die den Bau begleitet haben bis hin zum Land Baden-Württemberg und der Stadt Karlsruhe, die grünes Licht für das Projekt gegeben und dieses finanziert haben.

Noch ist die ganze Arbeit aber nicht getan. Das Team der Inbetriebnahme wird das Gebäude auf Herz und Nieren testen, ehe im Sommer die letzten Stationen und Bereiche umziehen können. Doch auch dann werden die Bauarbeiter dem Klinikum nicht den Rücken kehren. Um das Krankenhaus zukunftssicher zu machen und den Patienten eine moderne Gesundheitsversorgung zu bieten, sind in den kommenden Jahren weitere Um- und Neubaumaßnahmen geplant.

Virtuelle Eröffnungsfeier