Intensivmedizin des Klinikums Karlsruhe wächst in Haus M zusammen

Kardiologische/Onkologische Intensivstation macht heute den Anfang

Mit dem Umzug der Intensivstationen im laufenden Betrieb steht jetzt ein weiterer wichtiger Abschnitt der Inbetriebnahme des neuen Betten- und Funktionsgebäudes Haus M an. Am heutigen Montag macht die kardiologische und onkologische Intensivstation D11 den Anfang. Um 9 Uhr konnte die erste Patientin erfolgreich verlegt werden. Am Mittwoch folgt dann die nephrologische und gastroenterologische Intensivstation B13. Die beiden Stationen wachsen zur gemeinsamen internistischen Intensivstation M0E Eiche zusammen, auf der künftig alle internistischen Intensivpatientinnen und -patienten interdisziplinär behandelt werden.

M0E ist in Ebene 00 angesiedelt und bietet künftig bis zu 22 Behandlungsplätze. Die 18 Ein- und zwei Zweibettzimmer sind nach dem aktuellen Stand der Intensivmedizin ausgestattet und hell und modern eingerichtet. In vier Zimmern können Patientinnen und Patienten mit besonderen Erkrankungen isoliert werden.

Führungskräfte der verschiedenen Berufsgruppen sowie die Projektgruppe Inbetriebnahme haben den Umzug seit über einem Jahr intensiv vorbereitet. Eine besondere Herausforderung ist dabei das Zusammenwachsen der bisherigen zwei Stationsteams unter einer gemeinsamen Leitung. Somit ändert sich der klinische Alltag umfassend: Ort und Räumlichkeiten, Team, Krankheitsbilder und Prozesse.

Die Stationsteams haben bereits in den vergangenen Wochen die hochkomplexe Patientenversorgung im Intensivbereich sowie parallel die minutiös geplante Umzugsvorbereitung bewältigt. Hierfür gebührt allen Beteiligten ein großes Dankeschön!

In Zukunft werden alle Intensivstationen und Intermediate Care-Einheiten des Klinikums gemeinsam auf der Ebene 00 beheimatet sein. Somit lassen sich zwischen den Bereichen Synergieeffekte erzielen und die Beschäftigten können sich austauschen und bei Bedarf unterstützen.

Autor: Oliver Stilz