Kopf-Hals-TumorZentrum

Kopf-Hals-TumorZentrum

Kopf-Hals-TumorZentrum

Telefonnummer 0721 974-4201 0721 974-2501
Faxnummer
0721 974-4209 / 2509
E-Mail-Adresse
Klinikgebäude Haus S / Haus V, Moltkestraße 90

Überblick Diagnostik, Therapie und Nachsorge

  • Körperliche Untersuchung
  • Histologische Untersuchung
  • Schildwächter-Lymphknotendiagnostik (Sentinel-Lymphknotenbiopsie)
  • Bildgebende Verfahren (Ultraschall, Röntgen, PET-CT, MRT, CT, szintigraphische Untersuchungen)
  • HNO-Spiegelung, Panendoskopie, zahnärztliche Untersuchung, …

Basisdiagnostik für alle Patienten des Kopf-Hals-TumorZentrums

  • Anamnese
    Noxen, Körpergewicht, Ernährung, Schmerzen (VAS), Komorbiditäten (Performance Score), etc.
  • Klinische Untersuchung
    Inspektion, Palpation, Zahnstatus, Endoskopie
  • Voice-Handicap-Index (VHI), ggf. phoniatrische Vorstellung (s. SOP Phoniatrie)
    Sonographie der Halslymphknoten/Gefäße
  • Biopsie (histologische Sicherung inklusive HPV-Status) in Vollnarkose
  • Laborchemische Diagnostik
    (Diff. BB, CRP, Int. Block, Gerinnung), ggf. weitere Diagnostik bei Anämie
  • Zahnärztliche Vorstellung aller Patienten vor/nach geplanter Strahlentherapie
  • Apparatives/operatives Staging für alle Patienten KHTZ: Panendoskopie
  • Röntgen des Thorax (2 Ebenen) falls keine Indikation zum CT-Thorax besteht, s.u.

Zusatzdiagnostik

  • CT Hals obligat bei Mundhöhlen-Karzinomen
  • CT Thorax
  • obligat bei allen fortgeschrittenen Tumoren / T3 und T4- Tumoren, Risikofaktoren
  • MRT Kopf/Hals (3 Tesla-MRT, hochauflösende Bildgebung)
    obligat bei Nasopharynx-Ca
  • MRT Hals / Thorax (3 Tesla-MRT, hochauflösende Bildgebung)
    fakultativ bei fortgeschrittenen Tumoren und speziellen Fragestellungen
  • PET-CT
    bei CUP-Syndrom, Rezidivdiagnostik, primärer RCTx bei Organerhaltprotokoll nach 10 Wochen post-radiationem mit Fragestellung: Residualtumor?

Operative Therapie

Das KHTZ bietet zur Entfernung bösartiger Tumoren die modernsten Verfahren der Tumorchirurgie:

  • plastisch- rekonstruktive Chirurgie mittels Nah- und Fern-Gewebetransplantaten,
  • intraoperative Schnellschnittdiagnostik,
  • Schildwächter-Lymphknotendiagnostik,
  • interdisziplinäre Zusammenarbeit mit weiteren Fachdisziplinen.

Nichtoperative Therapie

  • Strahlentherapie,
  • Chemotherapie,
  • Immuntherapie / Antikörper-Therapie.

Begleitende Therapie

  • Ambulante und stationäre palliativmedizinische Versorgung,
  • Logopädie,
  • Schlucktherapie,
  • Psychoonkologie,
  • Seelsorge,
  • Patientenberatungsdienst,
  • Selbsthilfegruppen,
  • Komplementärmedizin,
  • Ernährungsberatung,
  • Physiotherapie,
  • Schmerztherapie,
  • Sport bei Krebs – OnkoWalking.

Das Kopf-Hals-Tumor-Zentrum verfügt über onkologisch spezialisierte Pflegekräfte in der Klinik für Mund-Kiefer- und Gesichtschirurgie und in der Hals-Nasen-Ohrenklinik.

Die Nachsorge führt das KHTZ in enger Kooperation mit den niedergelassenen Haus- und Fachärzten durch. Hinzu kommen zahlreiche Kooperationspartner im ambulanten Bereich.

Am Städtischen Klinikum Karlsruhe existiert seit Juni 2005 eine Palliativstation mit initial 8, seit Juli 2014 mit 12 Betten in 8 Einzel- und 2 Doppelzimmern. Zusätzlich dazu ist seit September 2014 der Palliativmedizinische Konsiliardienst im Sinne eines Internen Palliativdienstes eingerichtet. Seit April 2017 ist im gesamten Klinikum eine konsiliarische Beratung etabliert und eine Mitbetreuung durch den internen Palliativdienst mit werktäglichen Besuchen in den Abteilungen für Onkologie, Strahlentherapie, Frauenklinik, Urologie, Allgemeinchirurgie und Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie möglich.

Für die stationäre Weiterbetreuung bestehen Kontakte zu allen Hospizen des Einzugsgebiets, insbesondere zu den Hospizen in Ettlingen, Eberstein-Burg, Pforzheim, Speyer und Wiesloch. Bei Bedarf wird (je nach Wohnort) Kontakt zu dem jeweils nächsten Hospiz aufgenommen. Das Palliativteam des Klinikums beteiligt sich an den Aktivitäten des Runden Tischs Hospiz mit der Initiative für ein zweites Karlsruher Hospiz.

Für die ambulante Betreuung existieren seit 1995 für den Bereich der Allgemeinen Ambulanten Palliativversorgung (AAPV) die Brückenschwestern des Onkologischen Schwerpunktes (OSP) und für den Bereich der Speziellen Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) das Palliative Care Team des OSP. Für die Brückenpflege und das Palliative Care Team des OSP besteht vor Aufnahme der Betreuung eine Beratung durch die ärztliche Koordinatorin des Palliative Care Teams des OSP. Darüber hinaus gibt es je nach Patienten-/ Familienwunsch, Kooperationen mit behandelnden Haus- und Fachärzten und in Wohnortnähe Kooperationen mit ortsansässigen Palliative Care Teams.

Auf Wunsch vermitteln wir weiterführende ambulante und psychosoziale Kontakte. Es bestehen Kooperationen mit der Psychosozialen Beratungsstelle Karlsruhe, dem Kinderhospizdienst und den ambulanten Hospizdiensten in Karlsruhe und der Umgebung.

 

Die seitens der Bundesärztekammer respektive GBA geforderten Morbiditäts- und Mortalitätskonferenzen (M&MK) werden regelmäßig durchgeführt..
Die M&MK finden interdisziplinär und interprofessionell statt, hierzu werden alle Tumorkonferenzteilnehmer eingebunden.