100 Jahre Kinderklinik Karlsruhe
Untersuchung Kind

Herzlich willkommen

In unserer Klinik sind alle Schwerpunkte und Subspezialitäten der Kinderheilkunde vertreten.

Kindernotaufnahme

In der Kinderklinik ist eine Kindernotaufnahme (KINA) integriert, die aufgrund ihrer technischen und personellen Ausstattung die interdisziplinäre Versorgung von schwer und schwerstkranken Kindern und Jugendlichen gewährleistet.

Empfang

Unsere Spezialsprechstunden

Für viele Schwerpunkte der Kinder- und Jugendmedizin stehen in der Klinik unterschiedliche Spezialsprechstunden zur Verfügung.

Säugling

Perinatalzentrum LEVEL 1

Wir verfügen über ein LEVEL 1-Perinatalzentrum zur Versorgung von Früh- und Neugeborenen.

Kinderonkologie - Station Regenbogen

Wir betreuen und begleiten Kinder und deren Familien nach der Diagnose Krebs ganzheitlich.

Gespräch Psychologin

Psychosomatische Störungen

Wir nehmen in den letzten Jahren bei unserer allgemeinpädiatrischen Arbeit eine Zunahme an psychosomatische Störungen wahr.

SPZ

Sozialpädiatrische Zentrum

Das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) ergänzt das ambulante Behandlungsangebot für Patienten mit Entwicklungsauffälligkeiten unterschiedlichster Ursache.

Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

Telefonnummer 0721 974-3310
Klinikgebäude Haus S, Moltkestraße 90

Kinder- und Jugendmedizin

Herzlich willkommen auf den Internetseiten der Franz-Lust-Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

In unserer Klinik sind alle Schwerpunkte und Subspezialitäten der Kinder- und Jugendmedizin vertreten.

Unsere Klinik trägt einen Namen, der auf ihren ersten Klinikdirektor, Dr. Franz Lust zurückgeht. Franz Lust trat sein Amt 1920 im Gebäude des ehemaligen Viktoria-Pensionats an und war aufgrund seines großen kinderheilkundlichen Fachwissens ein weithin bekannter Pädiater. Überliefert ist, dass er sich für seine jungen Patienten mit großer menschlicher Hingabe einsetzte, weswegen er auch heute noch ärztlichen Vorbildcharakter genießt. Anfang 1933 wurde er von den neuen Machthabern seines Amtes enthoben, da er jüdischer Abstammung war. Dieser für ihn kaum zu ertragenden Belastung folgte später ein Berufsverbot und 1938 eine vorübergehende KZ-Haft. Schwer traumatisiert nahm sich Franz Lust 1939 das Leben. 1950 wurde die Kinderklinik am Durlacher Tor Franz-Lust-Kinderklinik benannt. Mit der Verlegung der Klinik in die Moltkestraße ging der Name verloren. Um an das Werk und Schicksal des Franz Lust zu erinnern, heißt die Klinik nunmehr FRANZ-LUST-Klinik für Kinder- und Jugendmedizin.

Die enge Kooperation mit der im selben Gebäude untergebrachten Kinderchirurgie, Frauenklinik und Kinderradiologie sowie mit weiteren operativen Fächern (HNO, Augenklinik, Neurochirurgie, Anästhesie) ermöglichen eine umfassende diagnostische und therapeutische Versorgung. Auch die Früh- und Neugeborenenversorgung ist durch die kurzen Wege zwischen den Kliniken optimal gelöst.

"Ausgezeichnet für Kinder": Die Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. bescheinigt der Klinik, dass alle Kriterien für die 6. Bewertungsrunde „Ausgezeichnet. FÜR KINDER 2020 – 2021“ erfüllt sind.

Rund um die Klinik

In der Kinderklinik ist eine moderne Kindernotaufnahme (KINA) integriert, die aufgrund ihrer technischen und personellen Ausstattung die interdisziplinäre Versorgung von schwer und schwerstkranken Kindern und Jugendlichen gewährleistet. Auch die Versorgung des an der Kinderklinik stationierten Kindernotarztwagens erfolgt durch Ärzte der KINA.

Besuchsregelung ab 15.10.2020

Unsere Klinik ist in der durch die Pandemie beeinflussten Gesamtsituation aktuell in jeder Hinsicht normal funktionsfähig. Sie können uns also sowohl für die ambulante als auch für die stationäre Betreuung Ihres Kindes ohne Bedenken gerne aufsuchen. 

Zur Sicherheit für alle Menschen im Gebäude haben wir ab der Eingangstür ein durchdachtes und über Monate bewährtes Hygienekonzept umgesetzt.

Bitte beachten Sie folgendes: 

  • Eine mitaufgenommene Begleitperson (Mutter oder Vater) ist bei Kindern bis zum Alter von 6 Jahren die Regel.
  • Außerdem ist pro Tag ist ein/e Besucherin/Besucher pro Patientin/Patient gestattet. Bitte bringen Sie keine Personen, z.B. Ihre anderen Kinder, mit.
  • Darüber hinaus sind Ausnahmen in wenigen Einzelfällen möglich.
  • Es muss vorab bei jedem Besuch eine Besucherregistrierung und eine Besucherselbstauskunft erfolgen. Wenn Sie möchten, können Sie dies schon zuhause ausdrucken und ausfüllen.
  • Im Klinikgebäude besteht eine Maskenpflicht. Das Tragen von Alltagsmasken ist möglich. Insbesondere auf Gängen und in Treppenhäusern gelten die Abstands- und Hygieneregeln. In den Patientenzimmern kann nach Absprache auf die Maske verzichtet werden.
     

Ein Besuchsverbot gilt nach der Corona-Verordnung für Personen,

  • die in den vier Wochen vor dem Besuch mit SARS-CoV-2 infiziert waren oder bei denen ein nicht widerlegter Verdacht einer solchen Infektion bestand.
  • die in den 14 Tagen vor dem Besuch Kontakt hatten zu einer Person, die in den letzten vier Wochen vor dem Besuch mit SARS-CoV-2 infiziert war oder bei der in dem Zeitraum ein nicht widerlegter Verdacht auf eine solche Infektion bestand.
  • die erhöhte Temperatur bzw. Fieber (>37,5° Celsius) haben.
  • die neu aufgetretene Geschmacks- oder Geruchsstörungen haben.
  • die neu aufgetretene Beschwerden der Luftwege (Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Luftnot), Kopf- oder Gliederschmerzen haben.
     

Erkrankungen

In der Mehrzahl der heute vorliegenden Studien sind Kinder in andere Weise von SARS-CoV-2-Infektionen („neuartiges Coronavirus“, CoVid-19) betroffen als Erwachsene. Möglicherweise stecken Kinder sich generell weniger leicht an, jedoch wurden möglicherweise einfach weniger Kinder mit leichten Symptome getestet. Sogar asymptomatische Krankheitsverläufe kommen bei Kindern nach ersten Studien relativ häufig vor. Schwere Verläufe sind selten und betreffen insbesondere Säuglinge und Kleinkinder, einzelne Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19 sind im Kindesalter beschrieben.

Erfreulicherweise sind bisher auch bei chronisch lungenkranken Kindern schwere Verläufe die Ausnahme. Dennoch empfiehlt es sich, bei Vorliegen einer chronischen Grundkrankheit (insbesondere Lunge, Herz und Immunsystem) oder bei Einnahme immunschwächender Medikamente auch bei Kindern (und ihren Familie) zumindest die allgemein empfohlenen Schutzmaßnahmen auch in den nächsten Monaten konsequent einzuhalten.     

Schulbetrieb

Zur Frage, inwiefern Kinder und Jugendliche zur Verbreitung von SARS-CoV-2 in der Bevölkerung beitragen, bestehen die oben genannten Unwägbarkeiten. Da die Bildungseinrichtungen während der meisten Untersuchungen geschlossen waren, ist der heutige Sachstand nicht auf die Alltagssituation übertragbar. Als Klinik für Kinder- und Jugendliche befürworten wir aus pädiatrischer Sicht eine Normalisierung des Schulbetriebes. Allerdings müssen auch hier die empfohlenen Schutzmaßnahmen so lange wie nötig eingehalten werden.  

Freizeit und Familie

Aufgrund der hohen Übertragbarkeit des Virus, dem engen Kontakt zwischen Kindern und Jugendlichen untereinander und dem häufigeren symptomlosen bzw. milden Verlauf erscheint es plausibel, dass Übertragungen stattfinden. Auch für Kinder und Jugendliche gelten die empfohlenen Maßnahmen, so sollten sie zu anderen einen Abstand von mindestens 1,5 Metern halten. Kranke Kinder und Jugendliche sollen zu Hause bleiben und bei Bedarf ärztlich behandelt werden.

Für viele Schwerpunkte der Kinder- und Jugendmedizin stehen in der Klinik unterschiedliche Spezialsprechstunden  zur Verfügung. Dadurch ist gerade für chronisch kranke Kinder eine lückenlose Behandlung  innerhalb der stationären Versorgung und der weiteren Behandlung zwischen Klinik, Kinder- und Hausarzt gewährleistet. Die Betreuung erfolgt in enger und kollegialer Zusammenarbeit.

Die Klinik verfügt über 117 Betten, die auf 7 Stationen mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Altersstrukturen verteilt sind.

Das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) ergänzt das ambulante Behandlungsangebot für Patienten mit Entwicklungsauffälligkeiten unterschiedlichster Ursache.

Während der stationären Behandlung erhalten die schulpflichtigen Kinder und Jugendlichen Unterricht in der Marie-Luise-Kaschnitz-Schule, einer eigenständigen Einrichtung auf dem Klinikgelände. Dadurch ist sichergestellt, dass sie während der Krankheitsphase den Anschluss in der Schule nicht verpassen.

Darüber hinaus werden wir tatkräftig unterstützt durch Fördervereine:

Prof. Dr. Joachim Kühr
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Prof. Dr. Joachim Kühr

Klinikdirektor

Spezialgebiete: Neonatologie, Pneumologie, Allergologie, Nephrologie
Facharzt für Kinderheilkunde, Zusatzbezeichnung: Allergologie, Kinder-Nephrologie, Kinderpneumologie, Neonatologie

0721 974-3201
Dr. Paul Vöhringer
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Dr. Paul Vöhringer

Leitender Oberarzt

Spezialgebiete: Lungen- und Atemwegserkrankungen, Allergien und Notfallmedizin
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Zusatzbezeichnung: Kinderpneumologie, Allergologie und Notfallmedizin

0721 974-3206
Dr. Viola Prietsch
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Dr. med. Viola Prietsch

Ärztliche Leiterin des Sozialpädiatrischen Zentrums

Spezialgebiete: Neuropädiatrie, Epileptologie, Entwicklungsneurologie und Stoffwechselerkrankungen
Fachärztin für Kinderheilkunde und Jugendmedizin
Schwerpunkt Neuropädiatrie
EEG-Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für klinische Neurophysiologie (DGKN)
Epileptologie-Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Epileptologie (DGfE)
Systemische Therapeutin/Familientherapeutin (DGSF)
Volle Weiterbildungsberechtigung Neuropädiatrie (3 Jahre)
Ausbildungsberechtigung für klinische Elektroenzephalographie (DGKN)

0721 974-3401
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Dr. Oliver Egen

Oberarzt

Spezialgebiet: Kinderkardiologie
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin,
Zusatzbezeichnung: Kinderkardiologie, Pädiatrische Intensivmedizin, Neonatologie, Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern (EMAH)

0721 974-3360
Dr. Albrecht Hellenschmidt
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Dr. Albrecht Hellenschmidt

Oberarzt

Spezialgebiete: Neonatologie, Pädiatrische Intensivmedizin und Infektiologie
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Zusatzbezeichnung: Neonatologie, Pädiatrische Intensivmedizin

0721 974-3270
Alexander Krauth
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Alexander Krauth

Oberarzt

Spezialgebiete: Neonatologie, Pädiatrische Intensivmedizin und Rettungsdienst/Notfallmedizin
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Zusatzbezeichnung: Neonatologie, Pädiatrische Intensivmedizin, Notfallmedizin

0721 974-3203
Dr. Peter Krieg
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Dr. med. Peter Krieg

Oberarzt und Stellv. Leiter des SPZ

Spezialgebiete: Neurologie, Epilepsien und Entwicklungsneurologie
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
Schwerpunkt Neuropädiatrie
Schwerpunkt Neonatologie
EEG-Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für klinische Neurophysiologie
Epileptologie-Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Epileptologie

0721 974-3401
Dr. Matthias Kuch
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Dr. Matthias Kuch

Oberarzt

Spezialgebiete: Neonatologie und Intensivmedizin, Notfall- und Rettungsmedizin und Gastroenterologie
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
Zusatzbezeichnung: Neonatologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin, Gastroenterologie

0721 974-3310
Dr. Jeannine Lacroix
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Dr. Jeannine Lacroix

Oberärztin

Spezialgebiete: Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin
Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Zusatzbezeichnung: Pädiatrische Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin

0721 974-3345
Dr. Alfred Leipold
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Dr. Alfred Leipold

Oberarzt

Spezialgebiete: Hämatologie und Onkologie
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Zusatzbezeichnung: Pädiatrische Hämatologie, Onkologie

0721 974-3204
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Dr. Ulrike Poletajew

Funktionsoberärztin

Spezialgebiete: Pädiatrische Diabetologie, Endokrinologie und
Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Zusatzbezeichnung: Neonatologie, Pädiatrische Endokrinologie und Diabetologie

0721 974-3245
Dr. Virginia Toth
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Dr. Virgina Toth

Oberärztin

Spezialgebiete: Neonatologie, Pädiatrische Intensivmedizin und Infektiologie
Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Zusatzbezeichnung: Neonatologie

Agnes Trasselli
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Agnes Trasselli

Oberärztin

Spezialgebiete: Neonatologie, Pädiatrische Intensivmedizin
Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Zusatzbezeichnung: Neonatologie, Pädiatrische Intensivmedizin

0721 974-3283
Dr. Andreas Veigel
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Dr. Andreas Veigel

Oberarzt

Spezialgebiete: Pädiatrische Diabetologie, Endokrinologie und Sonographie
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Zusatzbezeichnung: Diabetologie und Endokrinologie, Diabetologe DDG, DEGUM 1

0721 974-3218
Jean-Luc Wagner
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Dr. med. Jean-Luc Wagner

Oberarzt

Spezialgebiete: Neurologie und Epilepsien
Facharzt für Kinderheilkunde- und Jugendmedizin
Schwerpunkt: Neuropädiatrie

0721 974-3401
Barbara Siegrist
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Barbara Siegrist

Diplom-Psychologin

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
Psychologische Psychotherapeutin
Pädiatrische Psychoonkologin (PSAPOH,GPOH)
Fachpsychologin Diabetes (DDG)
Asthma und Anaphylaxie Trainerin

0721 974-3310
Sonja Görgen
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Sonja Görgen

Diplom-Psychologin

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
In Weiterbildung zur Fachpsychologin Diabetes (DDG)

0721 974-3310
Sabine Murawski
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Sabine Murawski

Pflegedienstleitung

0721 974-3380
Sylvia Keller
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Sylvia Keller

Stellvertretende Pflegedienstleitung

0721 974-3381
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Julia Hertel

Chefarztsekretärin

0721 974-3201